10 Möglichkeiten für dich, ein Auslandsjahr zu machen

10 Möglichkeiten für dich, ein Auslandsjahr zu machen

Das Thema Auslandsjahr hatte ich für mich bereits abgehakt. Schule vorbei, kein Studium begonnen, Festanstellung nach der Lehre. Wie soll man da noch ins Ausland gehen?

Bis ein Bericht über ein Sabattical mein Leben veränderte. Vielleicht verändere ich jetzt deins.

Es gibt so viele Möglichkeiten, eine längere Zeit im Ausland zu verbringen

Und damit du herausfinden kannst, welche für dich die beste ist, habe ich Menschen befragt, die ihren Traum bereits gelebt haben. Sie erzählen dir, welches Budget man braucht, welchen Herausforderungen sie sich stellen mussten und was das Lebensgefühl in dem jeweiligen Land ausmacht.
Als ich nach passenden Interviewpartnern gesucht habe, ist mir aufgefallen, wie viele Menschen in meinem Bekanntenkreis bereits im Ausland waren. Denk einmal nach: Wen kennst du, der schon einmal ein Travel and Work Jahr in Australien verbracht hat? Oder vielleicht jemanden, der während des Studiums an eine ausländische Uni gegangen ist? Dir ist jemand eingefallen? Wenn der es geschafft hat, schaffst du das auch!

1. Schüleraustausch in den USA

Ein Schüleraustausch ist während der Schulzeit möglich. Entweder gibt es die Möglichkeit für mehrere Wochen zu einer Familie zu fahren und die Wochen darauf kommt das Kind dieser Familie zu dir. Einen solchen Austausch organisiert oft die Schule. Bietet deine Schule keinen Schüleraustausch an, kannst du auch ein High School Jahr im Ausland verbringen. Lea hat das 2008 bereits ausprobiert. Hier erzählt sie dir, was sie erlebt hat.

Lea war mit 16 Jahren für ein Jahr in den USA. Dank EF! Wie genau so ein High School Jahr abläuft, erfährst du in folgendem Interview.

–> Zum Interview mit Lea


2. Wwoof in Kanada

Wwoof steht für World Wide Opportunities on Organic Farms. Für 4-6 Stunden Arbeit am Tag auf einer ökologischen Farm bekommst du Verpflegung und einen Schlafplatz gestellt. Die Arbeiten sind sehr vielfältig und von Land zu Land unterschiedlich. Du kannst auf Tierfarmen oder auch auf Gemüse- und Obstplantagen arbeiten. Da es Länder gibt, wie Kanada, in denen du kein spezielles Visum für wwoofing brauchst, kannst du die Dauer deines Aufenthalts selbst bestimmen. Schon ab wenigen Wochen nehmen Farmen Freiwillige. Wwoofing ist bis ins hohe Alter möglich und ein Spaß für die ganze Familie.
Nina berichtet dir hier über ihren Aufenthalt in Kanada.

Wwoof in Kanada, ein halbes Jahr auf Farmen unterwegs

Nina war 2010 für ein halbes Jahr als Wwoofer in Kanada und berichtet dir über ihre Erlebnisse auf den einzelnen Farmen.

–> Zum Interview mit Nina


3. Work and Travel in Australien

Work and Travel ist die wohl bekannteste Form eines längeren Auslandsaufenthalts. Bereits auf Azubi-Messen und Studientagen werben Organisationen für die Auszeit mit Geldverdienen im Ausland. Um deine nach dem Abi häufig recht spärliche Reisekasse aufzubessern, nimmst du im Land selbst Jobs an, um dir das Reisen zu finanzieren. Welche Jobs das sein können, berichtet dir Marc hier. Wichtig ist, dass du häufig ein gewisses Kapital vorweisen musst, um ins Land einreisen zu können. Außerdem benötigst du ein spezielles Visum, eine Steuernummer und ein Konto vor Ort. Organisationen können dir bei der Planung helfen.

Work and Travel in Australien

Marc ist mit einer Organisation ans andere Ende der Welt gereist. Welche Jobs er gefunden hat, wie viel Geld man benötigt und was du in Australien unbedingt einmal gemacht haben solltest, erfährst du in folgendem Interview.

–> Zum Interview mit Marc


4. Au Pair in Amerika

Wer das Familienleben noch nicht ganz aufgeben will, hat die Möglichkeit als Au Pair ins Ausland zu geben. Hier lebst du bei einer Gastfamilie, passt dort auf deren Kinder auf und bekommst im Gegenzug ein kleines Taschengeld und vor allem einen Einblick in die dortige Kultur. Was die Aufgaben eines Au Pairs sind, berichtet dir Natascha hier. Ein Au Pair Jahr wird typischerweise im Alter zwischen 18 und 30 Jahren gemacht. Erfahrungen mit Kindern solltest du mitbringen. Oft benötigst du eine Organisation, damit du überhaupt ein solches Jahr machen kannst.

Natascha hat als Au-Pair zwei Jahre in den USA in Maryland verbracht. Wie das Zusammenleben in einer fremden Familie ist und welche Aufgaben sie hatte, erfährst du in folgendem Interview.

–> Zum Interview mit Natascha


5. Freiwilligenarbeit in Afrika

Wer in Deutschland geboren wurde, hat quasi den Jackpot. Deshalb haben viele das Bedürfnis, in ärmeren Ländern zu helfen. Einen Einblick zu bekommen, wie es woanders auf der Welt zugeht. Damit man das Leben daheim viel mehr zu schätzen weiß. Die mir bekannteste Form ist das Arbeiten mit Kindern in Afrika. Aber auch Schildkrötenbabys in Costa Rica retten oder Bäume pflanzen in Ecuador können dein Freiwilligenprojekt werden. Vergleichbar ist das Ganze mit dem deutschen FSJ, FÖJ oder dem Bundesfreiwilligendienst.
Hannah ist über einen Verein mehr oder weniger selbst organisiert nach Afrika gereist. Was du bei einem solchen Aufenthalt in einem fremden Land bedenken musst, erfährst du hier.

Freiwilligenarbeit Afrika, Togo

Hannah beantwortet dir in folgendem Interview, wie es ist, als Freiwillige in Afrika zu leben. Ohne fließend Wasser, in einer Kultur, die doch so anders ist als unsere. Und wie sie es geschafft hat, den Menschen dort zu helfen.

–> Zum Interview mit Hannah


6. Ausbildungsjahr im Ausland

Du möchtest direkt loslegen und eigenes Geld verdienen und trotzdem ins Ausland? Rund ein Viertel deiner Ausbildungszeit darfst du im Ausland verbringen. Der Auslandsaufenthalt sollte mit deinem Ausbildungsbetrieb abgestimmt werden, du musst von der Berufsschule freigestellt werden und dir stehen sogar staatliche Förderungen zu. Mehr Infos dazu erhältst du bei der für dich zuständigen IHK, in der Berufsschule oder in der IBS-Datenbank. Ich finde, dass dieses Thema viel zu selten zur Sprache kommt. Zu meiner Ausbildungszeit wusste ich leider nichts von der Möglichkeit, weshalb ich sie nicht wahrgenommen habe.

Du kennst jemanden, der eine Zeit seiner Ausbildung im Ausland verbracht hat? Ich suche noch nach einem Interviewpartner. Schreib mich einfach an.


7. Auslandspraktikum in Griechenland

Ein Praktikum im Ausland sieht gut im Lebenslauf aus. Und das hat seine Gründe: Du besserst deine Fremdsprachenkenntnisse auf, knüpfst internationale Kontakte, bekommst ein besseres interkulturelles Bewusstsein, wirst selbstständiger und weltoffener. Für ein Auslandspraktikum musst du nicht zwingend studieren. Zahlreiche Organisationen bieten Praktikavermittlungen an.
Lilly hat ihr Auslandspraktikum während ihres Studiums als Pflichtpraktikum absolviert. Ich habe sie im Oktober in Griechenland besucht. Hier berichte ich dir, wie es Lilly in einer Naturschutzorganisation geht, in der verschiedene Kulturen zusammenkommen.

Auslandspraktikum in Griechenland

Lilly war ein halbes Jahr in Griechenland und hat dort ein Praktikum in der Medien-Abteilung einer Naturschutzbehörde gemacht. Was zu ihren täglichen Aufgaben gehörte und wie das Zusammenleben mit Menschen so vieler, verschiedener Kulturen ist, erfährst du im Interview.

–> Zum Interview mit Lilly


8. Auslandssemester in Kopenhagen

Einmal in einem anderen Land studieren. Nationale Bildungsgrenzen umgehen, in einer fremden Kultur leben und andere Unterrichtsmethoden kennenlernen. Das ist schon heute für viele Studenten Realität. Du hast nicht nur die Chance internationale Kontakte zu knüpfen, sondern besserst auch deinen Lebenslauf auf. Und das ganze ist dank Erasmus+ nicht einmal wirklich teuer. Wie bereichernd ein Auslandssemester ist, erzählt dir Gwendolin in ihrem Interview. Sie hat ein halbes Jahr in Kopenhagen in Dänemark verbracht. Das Land, in dem Glückseeligkeit groß geschrieben wird.

Auslandssemester in Dänemark

Ein Auslandssemester mit Erasmus+ in der Stadt der Glückseeligkeit. Gwendolin berichtet ihr im Interview, warum diese Erfahrung für sie so wertvoll war.

–> Zum Interview mit Gwendolin


9. Weltreise über ein Sabbatical

Du bist bereits mitten im Berufsleben und hast die Chance nach der Schulzeit, während des Studiums oder der Ausbildung nicht wahrgenommen und deinen Traum vom Auslandsjahr bereits abgehakt? Verpflichtungen wie ein Haus, die Kinder oder der Job machen es dir unmöglich jetzt noch das Land für eine längere Zeit zu verlassen? Nichts als Ausreden. Wenn du das mit dem Auslandsjahr wirklich willst, dann kannst du das auch jetzt noch schaffen.
Ein Sabbatical klingt nicht nur biblisch, der Begriff kommt tatsächlich daher. Am siebten Tag da sollst du ruhn. Oder eben im siebten Jahr. Es handelt sich hierbei um die zeitlich begrenzte Auszeit vom Job, in der du erleben kannst, was du möchtest. Und wenn es die Weltreise ist, dann hast du gute Gründe, deinen Arbeitgeber von dieser Auszeit zu überzeugen.

Weltreise mit Kindern

Die Familie Rillaz hat aller Ausreden zum Trotz eine Weltreise begonnen. Zusammen mit zwei schulpflichtigen Kindern sind sie auf in die weite Welt.

–> Zum Interview mit der Familie Rillaz


10. Leben als Digitaler Nomade

Du bekommst vom Leben im Ausland nicht genug? Kein Problem, denn in unserer heutigen Zeit gibt es so viele Möglichkeiten ortsunabhängig zu arbeiten. Ob für ein paar Monate, Jahre oder sogar dein restliches Leben: Die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass du dich ausprobieren kannst. Es gibt Plattformen, auf denen du Freelancer Jobs findest: Als Texter, Programmierer, Übersetzer … Du kannst dir Jobs vor Ort suchen als Yogalehrer, Koch, auf einem Kreuzfahrtschiff … Oder du machst dich mit deinem eigenem Unternehmen selbstständig.

Leben und arbeiten als Digitaler Nomade

Fidan ist seit zwei Jahren als Freelancerin und Digitale Nomadin unterwegs. Welche Fähigkeiten sie erlernen musste, wie sie ihr Online Business aufgebaut hat und welche Eigenschaften du unbedingt als Digitaler Nomade mitbringen solltest, verrät sie dir im Interview.

-> Zum Interview mit Fidan


Jede Woche kommt ein neues Interview online. Auf Instagram kannst du mitentscheiden, welches Interview als nächstes erscheinen soll. Am 11. Dezember geht´s los!


Nach oben führt auch ein Weg hinab von April WynterBegleite Maddy und ihren Grandpa in die Rocky Mountains!

Im Mai 2020 erscheint mein in Kanada spielender Jugendreiseroman, der durch meine Weltreise inspiriert wurde.

Kann Spuren von Fernweh enthalten!
Erhältlich als eBook und Taschenbuch.

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